Gemeinsam in der Alten Zionskirche

Besuch in der Ruine der Zionskirche am Samstag, 30. September 2017

Die uns in der Ökumene verbundene Zionsgemeinde hatte von 1912 bis 1945 eine sehr moderne große Kirche, die heute als Ruine mit einem Notdach gesichert als Lapidarium der Stadt Dresden zur Bewahrung von Architekturfragmenten dient. Im Tausch gegen das Grundstück von Kirche und Pfarrhaus konnte die Zions-Gemeinde nach einem Interregnum in einer Baracke neben der Ruine im Jahr 1982 die neue Zionskirche an der Bayreuther Straße beziehen. Diese Kirche war ein Geschenk der schwedischen lutherischen Kirche an den sächsischen Landesbischof.

Der Besuch von schwedischen Partnern Ende September in Dresden war Anlass, auch einen Besuch in der Ruine der alten Zionskirche zu ermöglichen. Vertreter des PGR von St. Paulus wurden dazu eingeladen und haben diese Möglichkeit gern genutzt.

Nach einer Eröffnung mit Bläsermusik bei Sonnenschein vor der Kirche öffnete sich der Zaun und alle Gäste zogen um die Kirche zuerst zu der an der Westwand befindlichen Gruft des Stifterehepaares Hampel zu einer Andacht. Danach konnten alle eintreten und den auf den Altar tortenstückförmig orientierten Innenraum mit den Hochregalen für die Steinfragmente der Denkmalpflege erleben. Besonders eindrucksvoll war der Blick von der Empore in den für über 1000 Gläubige ausgelegten Raum.

 

Wir danken dem Kirchenvorstand von Zion für die Einladung und möchten mit zwei Bildern der Gemeinde von St. Paulus einen Einblick in die Ruine geben.

Clemens Haffner und Peter Büchner

    

  

Quelle:

„Lobe Zion deinen Gott, Geschichte und Geschichten aus über 100 Jahren Gemeindeleben“

Broschüre der Ev.-luth. Zionskirchgemeinde Dresden

Fotos:

Michael Kramer

2017-10-10T18:39:06+00:00