weitere Faschings-Nachwehen 2018

„Auf in die (nächsten) zwanziger Jahre – Wer kommt mit?“

 

Unter diesem Motto feierten über 80 Paulaner am Samstag, 21. Januar, nach vier Jahren Pause wieder einen Faschingsabend. Mit dem Schwung vom Straßenfest hatte eine kleine ökumenisch zusammengesetzte Gruppe in nur drei Zusammenkünften Termin, Motto, Ideen und Ablauf vorbereitet. Alles weitere erfolgte mit großer Begeisterung individuell und kam erst am Abend zum Ausbruch. Ausbruch ist vielleicht ein gutes Wort, weil die Stimmung vulkanisch war. Der Saal wurde schon am Freitag mit Bar, Candy-Bar, glitzernden Fenstern und Girlanden geschmückt. Für die Bühne hatte die Jugend einen großen grünen Kaktus gezaubert. Kakteenschmuck mit Federn setzte sich auch auf den Tischen fort.

Nachdem das Team noch kurz vor 19 Uhr etwas ratlos auf die gähnende Leere schauen musste, füllte sich der Saal in 30 Minuten, begleitet von Video-Schnipseln aus den alten zwanziger Jahren dann bis zum Rand, sodass das Programm seinen abwechslungsreichen Lauf nehmen konnte.

In einer Büttenrede wurde auf vergangene Faschingsthemen und die vergangenen zwanziger Jahre zurückgeschaut und danach durch eine beeindruckende Eröffnung bei magischer Beleuchtung mit Ansage, Musik und Schautanz des Balletts das Programm eröffnet und zum üppigen Büfett eingeladen.

Über den ganzen Abend verteilten sich Tanzrunden zur Musik der Jugend-DJ’s und Programmpunkte, wobei das Ballet weitere tolle Einlagen eingeübt hatte. Die Lieder der zwanziger und dreißiger intonierten Sänger Felix mit Klavierbegleitung, aber auch Moderator Tobias mit Bandbegleitung. Das Refrain-Echo aus dem Saal war eindrucksvoll.

Die konspirativen Kirchenmäuse aus Zion und Paulus trafen sich mehrmals und tauschten Neuigkeiten aus. Bar und Candy-Bar versorgten die Besucher mit Sekt, Wein, Cocktails und Süßigkeiten. Am späten Abend tauchte dann noch eine alkoholfreie Bowle zur Erfrischung auf.

Mit dem Dank und einem Riesen-Applaus wurden die Mitwirkenden und die Besucher in die Nacht verabschiedet. Alle freuen sich schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

 

Die „Zwanziger Jahre“ sind nun für heute passé,
am Ende des Festes wollen wir euch sagen adé.
Ein Dank auch an die anderen fleißigen Helfer,
wieder mal galt die Devise: Das können wir selber.
 
Die Faschingszeit endet heuer nicht erst im März
Aschermittwoch schon am Valentinstag, das ist kein Scherz:
Wir hoffen, im Motto konntet ihr euch wiederfinden
In Freiheit das Faschingskostüm passend erfinden.
 
Dem Fleisch sagt bald ade, denn „c a r n e v a l e“ heißt Verzicht,
doch freut Euch auf Ostern, dann umsonst ist es nicht.
Wir greifen fortan nicht mehr zu Fleisch und Flasche,
am Aschermittwoch gibt’s ein Kreuz aus Asche.
 
Das Abschmücken des Saales konnte auf das Ende des Kinderfaschings am 4. Februar verschoben werden.

PB

2018-01-24T23:21:00+00:00