sprechen – glauben – teilen 2019 – „Vater unser“

Am Freitag Abend haben wir uns mit dem Gebet, das der Vater uns zu beten gelehrt hat beschäftigt. Wir haben das „Vater unser“ zunächst zu Beginn gemeinsam in der vertrauten Form, wie wir es in jedem Gottesdienst tun, gebetet und uns danach die zwei verschiedenen Fassungen von Lukas und Matthäus, die überliefert sind, angeschaut. In kleinen Gruppen haben wir uns danach je zwei Abschnitten intensiver und mit verschiedenen Fragestellungen gewidmet. Schnell entspann sich in jeder Gruppe eine lebhafte Diskussionen über die unterschiedliche Deutung und das verschiedene Verständnis einzelner Passagen. (Denke ich auch an meinen eigenen Vater, wenn ich „Vater unser“ bete? Wie kann ich einen Namen heiligen? Kann es bedrohlich sein, wenn ich bete „Dein Wille geschehe“? Wieviel Brot brauchen wir täglich? Und führt uns Gott wirklich in Versuchung?) Abschließend versuchte jede Gruppe, die betrachteten Abschnitte in eigene Worte zu fassen. Wieder im Kreis zusammen gekommen, erklärten wir diese eigenen Formulierungen und diskutierten auch in der großen Runde noch einmal. Wir fügten die eigenen Formulierungen zusammen und beendeten diesen erkenntnisreichen Abend mit dem eigenen Gebet.

2019-05-12T19:40:42+00:00