Liebe Schwestern und Brüder, lube sotry a lubi bratřa, liebe Herren Pfarrer, liebe Herren Kapläne, liebe Herren Diakone, liebe Mitbrüder, liebe Seelsorgerinnen und Seelsorger, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sehr geehrte Damen und Herren,

diese Dienstanweisung ersetzt die bisherigen Regularien für den sächsischen Teil des Bistums. Für den thüringischen Teil gelten weiterhin die bisherigen Auflagen, keine öffentlichen Gottesdienste zu feiern.

Folgende Regularien basieren auf der ab dem 20. April 2020 geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, in der es heißt in §3 „Verbot von Ansammlungen von Menschen“:

„(1) Alle Veranstaltungen, Versammlungen und sonstige Ansammlungen werden landesweit untersagt. Dies gilt auch für Zusammenkünfte in Kirchen […].

(2) […]Ausgenommen sind […]

3. Zusammenkünfte […] bei Gottesdiensten bis 15 Besucher. Das gilt auch für Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen.“

Zudem sind weitere staatliche Vorgaben und Hygienemaßnahmen zu beachten, die sich durch verschiedene kommunale Zugehörigkeiten der Pfarreien ergeben können. Alle staatlichen Regelungen sind den diözesanen vorgeordnet.

Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung können mit hohen Geldbußen oder, wenn eine Straftat vorliegt, auch mit Gefängnisstrafen geahndet werden.

Für den sächsischen Teil des Bistums Dresden-Meißen gelten deswegen diese Regelungen unter strengster Wahrung der weiter unten ausgeführten Auflagen:

  • Eucharistiefeiern und Wort-Gottes-Feiern sind neben dem Vorsteher mit maximal 15 Gottesdienstbesuchern an Werk- und Sonntagen möglich. Es wird dringend empfohlen, Gottesdienstfeiern nicht über die übliche Zahl zu vervielfachen. Geltendes Recht ist zu beachten. Die Gottesdienstfeier über eine Liveübertragung wird empfohlen. Vom Sonntagsgebot ist weiterhin dispensiert.
  • Kasualien wie Taufen, Trauungen oder Beerdigungen sind ebenfalls mit maximal 15 Personen möglich. Es sind teilweise Feiern mit engerem physischem Kontakt, die besondere Hygienemaßnahmen erfordern. Es wird dringend angeraten, aufschiebbare Feiern nach Rücksprache mit den Familien zu verschieben.
  • Der Empfang des Bußsakramentes ist möglich, wenn die Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden. Traditionelle Beichtstühle sind dazu i.d.R. nicht geeignet.
  • Die Spendung der Hl. Kommunion ist nur an Schwerstkranke und Sterbende möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind streng einzuhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske wird empfohlen.
  • Die Krankensalbung wird nur an einzelne Empfänger gespendet. Unmittelbar vor und nach der Feier sind die Hände gründlich zu reinigen. Die Verwendung von Einweghandschuhen und weiterer Schutzmittel kann angebracht sein. Zwischen der Salbung der Stirn und der Hände oder danach darf nicht in das Ölgefäß gefasst werden. Im Zweifelsfall sollte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, reines Pflanzenöl aus dem Haushalt für den Einzelfall zu weihen (Die Feier der Krankensakramente – Anhang III).

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